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"Zeit heilt alle Wunden"

Zeit heilt alle Wunden - Zeit als wesentlicher Aspekt bei der Selbstheilung - Blogbeitrag auf #seelebaumelt #Selbstheilung

Zeit als wesentlicher Aspekt bei der Selbstheilung


 

Ein ganz wesentlicher Punkt bei der Selbstheilung ist meiner Erfahrung nach  die Zeit. Wir haben oftmals verlernt geduldig zu sein und unserem Körper, und auch der Seele, die benötigte Ruhe und ausreichend Zeit zu geben, um mit einer Krankheit, einer Verletzung oder Krise umzugehen.

Kaum fängt der Kopf an zu schmerzen, schmeissen sich viele Menschen eine Schmerztablette ein. Bei beginnendem Schnupfen oder Gliederschmerzen legen wir uns nicht ins Bett um zu ruhen, sondern gehen weiter zur Arbeit und unterdrücken nur allzu gerne Symptome, um weiter im Alltag zu funktionieren. Und an diesem Anspruch zu "funktionieren" ist auch nichts falsches an sich. Es ist aber im Grunde ein unnatürlicher Anspruch an jedes System - und somit auch an dein menschlich-körperliches System.

Auf lange Sicht tun wir uns damit nichts Gutes. Und dein Körper wird dir dies auch zeigen, er wird irgendwann auf andere Weise seine benötigte Ruhe einfordern, in Form anderer Symptome oder einer schwereren Erkrankung, die dich dann zum Ausruhen zwingt.

Jede Anspannung (wie beim Muskel) muss eine Entspannung zur Folge haben. Unser Herz schlägt rhythmisch, indem es sich anspannt und wieder entspannt. Wenn wir einatmen, müssen wir unweigerlich auch wieder ausatmen! Folglich gilt: wenn wir viel arbeiten, müssen wir auch viel ruhen.

 

Einfach mal die Seele baumeln lassen #seelebaumelt #Gesundheit #ganzheitlich
Einfach mal die Seele baumeln lassen / Fotoquelle: pixaby.com


Unsere Symptome haben eine Botschaft für uns


 

Aber will der Körper uns immer nur zur Ruhe zwingen wenn wir krank sind, oder steckt hier noch mehr dahinter? Nun, ich glaube - das Ruhen ist erst einmal nur die Voraussetzung dafür, dass wir unseren Symptomen wirklich Aufmerksamkeit schenken.

Höre hin und versuche die Botschaft zu erkennen die dein Körper dir sendet!

 

Ein Beispiel:

Neulich hatte ich täglich zunehmende Schmerzen an meinem Brustkorb, es fühlte sich nach ein paar Tagen an als hätte sich ein Nerv eingeklemmt. Ich habe diese Schmerzen erstmal ignoriert. Aber die Schmerzen wurden irgendwann so schlimm, dass ich kaum atmen konnte. Nun hatte ich zwei Möglichkeiten: 1. Zum Arzt gehen und das Symptom abklären lassen, und 2. Hinhören!  Ich habe mich zunächst für Nummer 2 entschieden, (zum Arzt gehen kann ich ja immer noch, dachte ich). Ich habe mich also wirklich einmal hingelegt und reingefühlt in meinen Schmerz und meinen Körper gefragt was los ist.  Als Antwort kam eine Frage: "Was nervt dich?" Ja, was nervte mich besonders in den letzten Wochen... und mir wurde bewusst, dass ein Konflikt zwischen mir und einer mir nahe stehenden Person zur Zeit besonders aktiv war. Dass mein Körper dies über "Nervenschmerzen" mitteilte war für mich mal wieder eine wichtige Erkenntnis.  Die Schmerzen liessen von da an übrigens schnell und deutlich nach. Und zum Arzt bin ich auch nicht mehr gegangen.

 

Falls in so einem Fall die Schmerzen bleiben, oder schlimmer werden, unbedingt einen Arzt aufsuchen!

 



Krankheiten ganzheitlich heilen


 

Wenn wir versuchen eine Krankheit  ganzheitlich zu heilen, kann der Heilungsprozess

im Vergleich zu schulmedizinischen Methoden jedoch oft langwieriger sein und manch-mal auch "schmerzhafter", da es zu Erstverschlimmerungen kommen kann ( z.B. Entgiftungs-erscheinungen bei Detox-Kuren, Erstverschlimmerung bei homöopathischer Behandlung etc.) . Das ist aber meist kein Anzeichen dafür, dass die Behandlung nicht hilft -  im Gegenteil kann dies gerade ein Zeichen dafür sein, dass du auf dem richtigen Weg bist! Dein Körper beginnt nun sich aktiv  auseinanderzusetzen mit dem Thema,

das hinter deinen Symptomen steckt.

 



Trauer bewältigen - ein natürlicher Prozess


 

Ein anderes Thema sind z.B. Trauerprozesse:  Wenn ein naher Angehöriger von dir stirbt, dann hast du als Angestellter einen gesetzlichen Anspruch auf Sonderurlaub. Das sind in der Regel 2 Tage. Wenn du darüber hinaus für längere Zeit nicht in der Lage bist deiner Arbeit nachzugehen, kannst du dich im Grunde nur noch krankschreiben lassen. Aber ist Trauer eine Krankheit? Ich bin der Meinung NEIN. Trauer ist ein ganz natürlicher, notwendiger Prozess der Zeit braucht. Mehr nicht... Zeit , Fühlen und die Bereitschaft Loszulassen. Wenn wir diesen Prozess unterdrücken, um zu funktionieren, wird uns das auf lange Sicht wirklich krank machen. In anderen Kulturen wird viel "gesünder" getrauert. Man darf dann öffentlich trauern, weinen, schreien, seinen Schmerz ausdrücken und sich Zeit nehmen... Bei uns ist das leider (noch) undenkbar.

 


Vertraue und lerne auf deinen Körper zu hören

Lass dir also Zeit. Hab Vertrauen in deinen Körper - er wird dir sagen was er braucht.

Du musst nur lernen hinzuhören. ♡

 

 

 

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